Hat die Sägepalme Einfluss auf Testosteron?

Was hat das alles mit Testosteron zu tun?

Trotz Jahrzentelangen Studien konnte bis heute noch nicht festgestellt werden, wie die Sägepalme die männlichen Testosteronwerte tatsächlich verändern kann. Die in den Früchten enthaltenen Chemikalien verhindern eine natürliche Körperreaktion auf Testosteron, was wiederrum das Zellwachstum an der Prostata beeinträchtigt. Als Folgeerscheinung kommt es zu einer deutlichen Linderung der Symptome. Nicht immer wird die Sägepalme gegen Prostatabeschwerden eingesetzt. Viele Männer verwenden die Inhaltstoffe um den Testosteroneffekt zu erhöhen, oder um die Libido und die Fruchtbarkeit zu steigern.

Hat die Sägepalme auch Nebenwirkungen?

Je nach Gesundheitszustand kann es auch bei diesem alternativen Mittel zu unerwünschten Nebeneffekten führen. Dazu gehören kleinere Beschwerden wie Magenverstimmungen, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Übelkeit und Schwindel. In sehr seltenen Fällen sind Leberschäden in Verbindung mit Sägepalmprodukten in Verbindung gebracht worden. Alle Kräuter, Nahrungsergänzungsmittel oder Arzneimittel können wenn sie gleichzeitig eingenommen werden miteinander interagieren und ernsthafte Probleme bewirken. Bei diesem pflanzlichen Naturmittel beispielsweise kann es zu Störungen der Blutgerinnung kommen. Wer also auf Aspirin oder andere Blutverdünnungsarzneimittel angewiesen ist, sollte die Einnahme vermeiden oder sicherheitshalber den Arzt um professionellen Rat bitten um sich genauestens über die möglichen Wechselwirkungen zu erkundigen.

Wo kann man Sägepalm-Mittel kaufen und wie ist die Einnahme?

Die getrockneten Beeren der Sägepalme sind normalerweise in Reformhäusern erhältlich. Es gibt die Produkte als Pulver, Kapseln, Tees, Tabletten, Tinkturen oder auch als Extrakte. In einigen Vitaminen speziell für Männer können neben wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen auch Sägepalminhaltsstoffe enthalten sein, weshalb man bei jedem Kauf auf jeden Fall auf das Etikett mit den Inhaltsstoffen achten sollte. Was die Dosierung angeht, so gibt es bis jetzt noch keine Standardwerte. Vor der Einnahme sollte man sicherheitshalber mit seinem Hausarzt Rücksprache halten.

Die amerikanische FDA (Food and Drug Administration) beispielsweise ist nicht für die Regulierung von Kräutern und alternativen Heilmethoden zuständig. Das bedeutet im Klartext, dass gesundheitsbezogene Angaben vom Hersteller in der Regel auch von keiner offiziellen Behörde  überprüft werden und man somit keine exakten Angaben hat, ob die Mittel auch wirklich das bieten, was die Beschreibung aussagt. Man sollte bei der Auswahl von allen Produkten also wirklich selektiv sein und sich im Zweifelsfall auf den fachärztlichen Rat verlassen. Auch sollte man sich klar sein, dass nicht jeder Organismus gleich ist, weshalb es oft sehr schwierig ist, eine klare Aussage bei medizinischen oder pflanzlichen Wirkstoffen zu bekommen. Oft stößt man oft durch Ausprobieren auf das „richtige Mittel“, allerdings sind die Versuche oft mit gesundheitlichen Schäden verbunden. Eine wirklich zuverlässige Behandlung sollte also nur in Zusammenhang mit ärztlicher Unterstützung vorgenommen werden.